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Gerbrunn

Smarte Lösungen für eine lebenswerte Zukunft – SPD Gerbrunn besucht Fraunhofer-Institut► 2019

Die SPD Gerbrunn lud ein zu einer Informationsveranstaltung ins Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC, und alle 27 Teilnehmerplätze waren ausgebucht.
Das Fraunhofer-Institut, den Älteren unter uns noch als Max-Planck-Institut, den noch Älteren als Militärstützpunkt der „Neuner“ bekannt, ist heute eines der wichtigsten bayerischen Zentren für materialbasierte Forschung in den Bereichen Energie, Umwelt und Gesundheit.
Nach einem freundlichen Empfang durch Frau Marie-Luise Righi, Leiterin der PR-Abteilung, führte uns der Institutsleiter Prof. Dr. Gerhard Sextl kurzweilig in die Materie ein. Silicat ist...... Sand. Das war ja noch leicht zu verstehen. Als er dann ins Detail ging, mussten sich die Zuhörer anstrengen um den wissenschaftlichen Ausführungen zu folgen.

Arbeitsgebiete im ISC sind unter anderen :
Analytik, Anwendungen, Materialien und Verfahren .
Im Bereich der Anwendungen arbeitet das ISC mit anderen Forschungseinrichtungen zusammen und entwickelt z.B. Batteriematerialien um Elektromobilität zu optimieren.
Im Bereich der Materialien sollen intelligente Werkstoffe entwickelt werden mit außergewöhnlichen Eigenschaften, um bessere, leichtere, leistungsfähigere und energieeffiziente Produkte mit neuen Funktionen zu generieren.
In der Biomedizin wurden Fasern aus Kieselgel entwickelt, die die Wundheilung beschleunigen.
Eine wichtige Zukunftsaufgabe des ISC ist auch, ein Material zu entwickeln, das das herkömmliche Plastik ersetzt und in ca. 60 Tagen biologisch abgebaut werden kann.

Dies ist nur ein kleiner Teil der Forschungsaufgaben, an denen das Fraunhofer-Institut arbeitet. In Unterfranken arbeiten in den verschiedenen Standorten ca. 500 Mitarbeiter, alleine in Würzburg sind es 350. Das ISC sieht sich als Vermittler zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Notwendige Gelder fließen vor allen Dingen durch Aufträge aus Unternehmen.

Nach einer Führung unter Leitung von Frau Marie-Luise Righi durch einige Forschungslabors konnten wir uns mit aufklärendem Material und der Beruhigung, dass für die Zukunft des Planeten beim Fraunhofer-Institut einiges bewegt wird, auf den Heimweg machen.

U. Rosenbaum, H.Herold