„Viel erreicht und noch viel vor“ , unter dieses Motto stellte die SPD Gerbrunn ihren traditionellen kommunalpolitischen Aschermittwoch. Der Vorsitzende Dr. Reinhard Schinzel begrüßte die Gäste, darunter auch Neumitglieder der SPD, die „Schulz-Begeisterung“ erreichte auch den Gerbrunner Ortsverein.
Bürgermeister Stefan Wolfshörndl zog im Namen der Fraktion eine Halbzeitbilanz der Kommunalwahlperiode und gab einen Ausblick auf die zweite Hälfte bis 2020. Unter das Erreichte verbuchte er das Neubaugebiet Kirschberg III, allerdings sei jetzt schon klar, dass die Nachfrage nach Wohnungen bei weitem nicht bedient werden kann. Im Hochbau verwies der Bürgermeister auf den aktuell laufenden Neubau des Gemeindebauhofs.
Die SPD Fraktion steht hinter dem Bemühen der Gemeinderats, die aktuell guten Möglichkeiten der Förderung, wie beispielsweise das Kommunalinvestitionsprogramm oder die Städtebauförderung, zu nutzen und weitere Projekte auf den Weg zu bringen. Hier runter fallen auch die Sanierung des Rathauses und die Umgestaltung des Rathausplatzes.
Das größte Hindernis für die Entwicklung der Gemeinde stellt nicht die Finanzierung dar, die Gemeindefinanzen sind trotz der vielen Investitionen im Lot, sondern die begrenzte Gemeindefläche dar. Mit Grund und Boden will man auch in Zukunft sparsam und überlegt umgehen. Dabei wiegt das nach dem Bürgerentscheid brachliegende Gelände am Apostelweg doppelt schwer. Eine Brache innerhalb bestehender Wohnbebauung nicht sinnvoll zu nutzen, ist absolut unverständlich.
Unter „noch viel vor“ zählte Stefan Wolfshörndl vor allem die Aktivitäten im Rahmen der kommenden Landesgartenschau 2018 auf. Dabei wird auf interkommunale Zusammenarbeit vor allem mit Würzburg, Randersacker, Theilheim und Rottendorf gesetzt. Besonders im Bereich Radewegeneubau und E-Mobilität gibt es einige Ideen.
Der größte „Brocken“ in diesem Zusammenhang aber ist sicherlich der Umbau der ehemaligen Schießanlage zu einer Naherholungseinrichtung- In der anschließenden Aussprache wurde vor allem über die Schließung der Pflegestation am Casteller Platz diskutiert. Doch diese liegt außerhalb der Zuständigkeit der Gemeinde, betonte Stefan Wolfshörndl. Allerdings sieht auch er die Notwendigkeit nach einer bedarfsgerechten Pflegeeinrichtung in Gerbrunn.