Dass sich neben „alten Hasen“ auch viele junge und parteiunabhängige Bewerber*innen auf der SPD Liste für die Gemeinderatswahl eingefunden haben, macht sich auch beim Wahlprogramm für die kommenden 6 Jahre bemerkbar. Ein Klimaschutzbeauftragter findet sich dort genauso wie die Aktion 300 Bäume für Gerbrunn – gefördert von der Kommune, gepflanzt auf öffentlichen oder privaten Flächen, jedes Jahr 50 Klimabäume in der kommenden Wahlperiode. Zusätzlich zu den normalen Maßnahmen der Gemeinde.
Für Bereiche der Gemeinde, die kaum über Grünzonen verfügen, sollen Garagendächer begrünt werden und für ein besseres Mikroklima sorgen. Gerbrunn ist als Stadtrandgemeinde auf einen eng getaktete Nahverkehr angewiesen, meint JUSO und Umweltingenieur Clemens Kuebart. Deshalb braucht es auch hier Verbesserungen für eine so große Gemeinde wie Gerbrunn. Die schon aktiven Kommunalpolitiker wollen die Infrastruktur der Gemeinde zukunftssicher machen und auch im Bereich Wohnen weiter aktiv bleiben. „Die Städtebauförderung ermöglicht uns, unsere Straßen und Leitungen nicht nur funktionsfähig sondern auch hübsch zu gestalten, so Fraktionssprecher Norbert Mauermann.
Die Umsetzung des „Innen vor Außen“ Konzepts anstelle großer Neubaugebiete wird auch unterstützt. Wichtig ist für Mauermann auch die Schaffung einer Tagespflege und von Wohnformen für Senioren. Für die Familienväter und Mütter in den Reihen der SPD Liste ist der soziale Zusammenhalt und die Förderung von Gruppen und Vereinen ein wichtiges Anliegen. Pascal Reich: „Gerbrunn bietet viel und muss Neubürger und Alteingesessene verbinden, den sozialen Ausgleich schaffen und die Zivilgesellschaft stärken. Auch hier kann die Gemeinde Vorreiter sein“.
Die Kandidatinnen und Kandidaten konnte man am 27.November im „Haus Nr. 29“ in der Hauptstraße unter dem Motto „Politik is(s)t Käse“ bei einem Glas Wein treffen und über die Ideen für Gerbrunn diskutieren.