Gut 30 interessierte Bürger der Gemeinde folgten der Einladung des SPD Ortsvereins Gerbrunn, sich aus erster Hand bei Bürgermeister Stefan Wolfshörndl und den Mitgliedern der SPD Fraktion über die aktuellen Themen der Gemeinde zu informieren. Während des kleinen Rundgangs durch das Neubaugebiet Kirschberg III, wo auf ca. 7 Hektar Gesamtfläche ein gut 4 Hektar großes Wohnbaugebiet entstanden ist. Es wurden die Eckdaten eines Baugebiets vorgestellt, dessen Entwicklung nach einer längeren Planungsphase, politischen Diskussionen über die Notwendigkeit von Wohnraum viel Zeit in Anspruch genommen hat und nun sehr zügig bebaut wird.
„Über 40 Baugenehmigungen und Freistellungen wurde bereits erteilt, bald gibt es für die vielen Baukräne keine Platz mehr“, freute sich Wolfshörndl über den Baufortschritt am Kirschberg. Die großzügigen Grünbereiche, Ausgleichsflächen und das erstmalig in Gerbrunn verbaute Abwassertrennsystem in dem lediglich das Schmutzwasser der Kläranlage und das Oberflächen- und Regenwasser über Bäche der Natur unmittelbar zurückgegeben wird, waren ebenfalls Themen der Bürger. Die Südhanglage ermöglicht im Hinblick auf energetisches Bauen alle Voraussetzungen.
Kritisch betrachtet wurde das zukünftige Miteinander von Spaziergängern und Radfahrern auf dem aktuell im Ausbau befindlichen Judenpfad. Dieser wird im Rahmen des interkommunalen Mobilitätskonzepts bis zur Landesgartenschau am Hubland ausgebaut. Die Umstellung der Wasserversorgung wurde im Anschluss beim Schlusshock in der Häckerstube Huttner thematisiert. Die Gemeinderäte versicherten, dass man das Problem der gestiegenen Wasserhärte behandle, eine Umstellung aber nicht sofort und auch nur für den Preis hoher Investitionen zu haben sei.
3. Bürgermeister und Fraktionssprecher Stephan Herbst verwies in diesem Zusammenhang auch auf noch anstehende Bürgerinformationen durch die Gemeindeverwaltung, die Bürgerversammlung im Frühjahr und die Tatsache, dass man sich auch aus der Bevölkerung ein Meinungsbild einholen wird.